Konzertvorschau Frühjahr 2018


Liebe Musikfreunde,

Schon rücken unsere beiden Frühjahrskonzerte allmählich in Hörweite. Unter der Leitung unserer Dirigentin, Anne-Cécile Gross, studieren wir ein Programm ein, von dem wir hoffen, dass es auch Ihnen gefallen wird. Sie können uns hören am: 

Samstag, 14. April 2018, um 20 Uhr in der Reformierten Kirche Stadel

Sonntag, 15. April 2018, um 17 Uhr im Reformierten Kirchgemeindehaus Bülach

Wir freuen uns sehr darauf, zusammen mit dem Hornisten Francesco Mattioli auftreten zu dürfen.
Unser Frühjahrskonzert steht unter dem Motto „Back to the Classics“. Das bedeutet zunächst: Nachdem wir im vergangenen Herbst Werke der Romantik und der (klassischen) Moderne aufgeführt haben, kehren wir zu den Klassikern zurück. Dazu kommt aber noch etwas anderes: Mehrere Komponisten unseres Programms zeigen eine klassisch zu nennende Kompositionsweise, obwohl sie in einer Zeit lebten und wirkten, die bereits im Zeichen der Romantik stand.

Eröffnet wird unser Programm mit der Ouvertüre zur Oper ‘Jean de Paris’ von François-Adrien Boieldieu (1775–1834), uraufgeführt im Jahre 1812. Boieldieu, vor allem durch sein herrliches Harfenkonzert bekannt, wird vielfach als der „französische Mozart“ bezeichnet.

Sodann interpretiert Francesco Mattioli das Hornkonzert in Es-Dur (KV 495) von W. A. Mozart (1756–1791), komponiert 1786. Von Mozarts vier Hornkonzerten ist es vermutlich das zweite, trägt jedoch die Nr. 4. Überaus beliebt ist der Schlusssatz, ein fröhliches Rondo.

Im Nachgang dazu erklingt das kurze, recht stimmungsvolle Hornkonzert in d-Moll, das der neapolitanische Komponist Saverio Mercadante (1795–1870) geschrieben hat, der sonst vor allem als Opernkomponist hervorgetreten ist.

Der gewichtige Schlusspunkt unseres Programms wird gesetzt durch ein Werk des spanischen Komponisten Juan Crisóstomo de Arriaga (1806–1826), seine Sinfonie für grosses Orchester in D-Dur, komponiert 1824. Dieser Violinist und Komponist, der kaum zwanzig Jahre alt werden sollte, ist auf den Tag genau (27. Januar) fünfzig Jahre nach Mozart geboren. Damit ist er neun Jahre jünger als Schubert, aber seine breit angelegte Sinfonie zeigt noch immer klassisches Gepräge – man nennt ihn bisweilen denn auch den „spanischen Mozart“.


Zum Solisten Francesco Mattioli

Der Hornist Francesco Mattioli (* 1994) hat im Alter von erst sechzehn Jahren an der Hochschule für Musik ‘Licinio Refice' in Frosinone das Konzertdiplom mit Auszeichnung erworben. Sodann besuchte er Meisterkurse bei Hermann Baumann an der Hochschule für Musik in Leipzig, bei Guido Corti an der Scuola di Musica di Fiesole und bei Guglielmo Pellarin an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. 2017 erwarb er an der Zürcher Hochschule der Künste bei Radovan Vlatkovic den ‘Master in Specialized Performance – Orchester’. In der Spielzeit 2017/2018 betätigt sich Francesco Mattioli als Solohornist am Teatro di San Carlo in Neapel. Weitere Engagements nahm er wahr bei der Royal Philharmonic Orchestra London, an der Mailänder Scala, am Teatro Carlo Felice in Genua, bei der Orchestra della Svizzera Italiana, am Verbier Festival sowie am Opernhaus Zürich.

 

Es würde uns freuen, Sie an unserem Konzertwochenende im kommenden Frühjahr unter unseren Zuhörern zu wissen. Merken Sie sich schon jetzt die Daten vor!